Ob sich ein Batteriespeicher für Sie rechnet,
zeigt Ihr Lastgang.
Damit Sie ab sofort eine klare Empfehlung haben, rechnen wir es für Sie unabhängig durch. Im Alltag senkt der Speicher Ihre Lastspitzen, im Ernstfall schließt er die Lücke, bis das Aggregat übernimmt. Ausgelegt auf Ihren gemessenen Lastgang, herstellerneutral.
Haben Sie hier eine blinkende
Prozentzahl erwartet, die Ihnen utopische Einsparungen verspricht?
Die meisten Angebote in diesem Markt kommen von Anbietern, die eine Komponente verkaufen wollen. Entsprechend optimistisch fallen die Rechnungen aus.
Wir halten es umgekehrt.
Ob sich ein Speicher rechnet, hängt an Ihrem Lastprofil, und das kennen wir erst, wenn wir es gemessen haben. Vorher eine Prozentzahl zu nennen, wäre geraten, nicht geplant. Genau deshalb messen wir zuerst und planen dann, herstellerunabhängig und für Ihren Betrieb. So bekommen Sie eine Zahl, auf die Sie sich verlassen können.
Drei Annahmen, die Ihre Speicherprojekte unnötig teuer machen
Wir hören sie in fast jedem Erstgespräch, und jede klingt zunächst plausibel. In der Praxis führen sie zu Speichern, die zu groß, zu klein oder am falschen Zweck gebaut sind.
„Größer ist besser.“
Ein größerer Speicher kostet mehr, leistet aber nicht automatisch mehr. Entscheidend ist nicht die installierte Kapazität, sondern wie oft sie tatsächlich genutzt wird. Überdimensionierte Speicher stehen die meiste Zeit still und verlängern die Amortisation erheblich. Die richtige Größe ergibt sich aus dem Lastprofil, nicht aus dem Wunsch nach Reserve.
„Ohne Photovoltaik ergibt das keinen Sinn.“
Speicher und Photovoltaik werden meist in einem Atemzug genannt, und in vielen unserer Projekte gehören sie tatsächlich zusammen. Voraussetzung ist die Photovoltaik aber nicht. Lastspitzen kappen, Lasten per Lastmanagement glätten und die Umschaltlücke überbrücken gelingt auch ohne eigene Erzeugung. Umgekehrt macht ein Speicher eine vorhandene Anlage deutlich wertvoller, weil er den Eigenverbrauch dorthin verschiebt, wo er gebraucht wird.
„Ein Speicher ersetzt das Notstromaggregat.“
Nein. Ein Speicher überbrückt Sekunden bis Minuten, das Aggregat versorgt über Stunden und Tage. Wer den Speicher so groß baut, dass er das Aggregat ersetzt, baut ihn sehr groß und sehr teuer. Sinnvoll ist das Zusammenspiel: Der Speicher schließt die Umschaltlücke und arbeitet im Alltag, das Aggregat sichert den langen Ausfall.
Was sich in der Praxis bewährt: Entscheidend ist, was in Ihrem Betrieb funktioniert, nicht was im Datenblatt steht. Dafür nutzen wir die Erfahrung aus unseren Speicherprojekten, damit Sie eine Anlage bekommen, auf die Sie sich im Alltag und im Ernstfall verlassen können.
Fünf Wege, auf denen Ihr Speicher Wert erzeugt
Lastspitzen kappen
Industrielle Netzentgelte hängen maßgeblich von der höchsten gemessenen Leistungsspitze ab. Der Speicher deckt kurze, teure Spitzen ab und senkt so dauerhaft die Leistungskomponente. Für die meisten Betriebe ist das der größte und planbarste Hebel.
Preisdifferenzen nutzen
Wo dynamische Stromtarife verfügbar sind, lädt der Speicher günstig und entlädt teuer. Der Ertrag hängt von der Preisspreizung ab und schwankt stärker als die Lastspitzenkappung. Als Zusatznutzen wertvoll, als alleinige Begründung zu unsicher.
Netzanschluss entlasten
Der Speicher glättet Lasten und kann eine teure Erweiterung des Netzanschlusses vermeiden oder hinausschieben. Gerade bei wachsender Last durch Elektrifizierung, neue Maschinen oder Ladeinfrastruktur wird dieser Effekt regelmäßig unterschätzt.
Die Umschaltlücke schließen
Zwischen dem Netzausfall und dem Anlauf des Aggregats liegen mehrere Sekunden. Für Beleuchtung ist das unkritisch, für Steuerungen, Server und Medizintechnik ist es der eigentliche Schaden. Der Speicher überbrückt diese Zeit und übergibt dann an das Aggregat. Für besonders empfindliche Verbraucher wie Server, SPS, Netzwerk und Leittechnik gehört eine USV dazu: Sie versorgt unterbrechungsfrei, der Speicher stabilisiert und überbrückt bis zur Übernahme durch die Netzersatzanlage. Das ist der Resilienzbeitrag des Speichers.
Erzeugung, Verbrauch und Ladeinfrastruktur zusammen steuern
Sobald Photovoltaik, Speicher, Verbrauch und Ladepunkte im selben Netz liegen, entscheidet die Steuerung über den Ertrag. Ein Energiemanagement, das alle vier kennt, holt aus derselben Anlage deutlich mehr heraus als eine Einzelsteuerung.
Der Punkt, auf den es ankommt
Diese fünf Wege schließen sich nicht aus. Wirtschaftlich wird ein Speicher meist erst durch die Kombination. Wer ihn für genau einen Zweck baut, lässt ihn die übrige Zeit stillstehen, und genau daran scheitern die Projekte, die später als Beleg dafür herhalten, dass Speicher sich nicht rechnen.
Ihr Speicher soll Sie im Notfall schützen und sich im Alltag auszahlen. Genau das ist unser Ziel.
Woran Speicherprojekte scheitern können und wie wir das bei Ihnen verhindern
Kein belastbares Lastprofil.
Ausgelegt wird auf Schätzwerten statt auf gemessenen Lastgängen. Das ist mit Abstand die häufigste Ursache.
Ein Zweck statt mehrerer.
Der Speicher wird für einen einzigen Nutzen gebaut und steht die restliche Zeit ungenutzt.
Alterung nicht eingerechnet.
Die Zellen verlieren über die Jahre Kapazität. Wenn das im Wirtschaftlichkeitsfall fehlt, stimmt die Rechnung schon nach wenigen Betriebsjahren nicht mehr.
Regulatorik zu spät geprüft.
Entgelte, Abgaben und Genehmigungen verändern die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Falsche Größe.
Über- und unterdimensioniert sind beide teuer, nur auf verschiedene Weise.
Betrieb nicht mitgedacht.
Ohne intelligente Steuerung bleibt ein großer Teil des Potenzials liegen.
Die gute Nachricht dabei
Jeden dieser sechs Fehler erkennen wir vor der Investition. Unsere Analyse auf Basis Ihrer gemessenen Lastgänge sortiert die unwirtschaftlichen Varianten aus, bevor Sie sich festlegen.
Sortieren Sie Ihre Ausgangslage
Lohnt sich ein Speicher bei Ihnen?
Je mehr dieser Fragen Sie mit Ja beantworten, desto wahrscheinlicher lohnt sich ein Speicher bei Ihnen. Ihre Antworten sind das Fundament für unser Erstgespräch.
Auswertung
0 von 6 mal Ja
Wenn Sie unten eine Anfrage senden, kommen Ihre Antworten von hier mit. So müssen Sie nichts doppelt ausfüllen, und wir steigen im Erstgespräch direkt bei Ihrer Lage ein.
Fünf oder sechs Ja
Die Ausgangslage spricht deutlich für einen Speicher. Sinnvoll ist jetzt die Auswertung Ihrer Lastgänge, um Größe und Nutzenkombination zu bestimmen.
Drei oder vier Ja
Ein Speicher kann sich lohnen, die Entscheidung hängt aber an Details. Vor allem die Frage, welche Nutzenpfade sich bei Ihnen wirklich kombinieren lassen, sollte vor einer Investition beantwortet sein.
Null bis zwei Ja
Häufig fehlt in dieser Lage noch die Datengrundlage. Der sinnvolle erste Schritt ist ein Lastgang über zwölf Monate, und den begleiten wir mit Ihnen. Danach wissen wir gemeinsam, welcher Speicher zu Ihnen passt.
Wir beraten unabhängig von Herstellern, mit einem Ziel: ein Speicher, der sich für Sie rechnet, sicher läuft und genau das leistet, was Ihr Betrieb braucht.
Wie wir vorgehen
Lastganganalyse
Wir werten Ihre gemessenen Lastgänge aus, identifizieren Spitzen und Muster und prüfen, ob die Datenlage überhaupt belastbar ist.
Nutzenpfade festlegen
Welche Anwendungen lassen sich bei Ihnen kombinieren, und welche Zielgröße folgt daraus.
Wirtschaftlichkeit über die Lebensdauer
Inklusive Alterung der Zellen und der regulatorischen Rahmenbedingungen, mit klarer Empfehlung für oder gegen die Investition.
Auslegung und Ausschreibung
Herstellerneutrale Spezifikation, Einbindung in Schutzkonzept, Notstromkonzept und Steuerung, Begleitung bis zur Inbetriebnahme.
Was viele beim Aufstellort übersehen
Ein Batteriespeicher ist bauordnungsrechtlich kein Schrank, der irgendwo stehen kann. Drei Dinge gehören deshalb in die Planung und nicht in die Bauphase.
Brandschutz
Je nach Größe und Aufstellort kommen eigene Anforderungen dazu. Wir klären sie, bevor der Raum feststeht.
Baurecht
Die baurechtlichen Fragen sind zu klären, bevor die Anlage bestellt wird. Das übernehmen wir mit der Planung.
Zwei Anlagen in einem Bereich
Wer den Speicher mit einer bestehenden Netzersatzanlage kombiniert, hat zwei Anlagen im selben Bereich, deren Anforderungen sich nicht automatisch decken.
Abb. 01
So sehen wir gemeinsam, wo sich Ihr Speicher lohnt
Jede Spitze oberhalb der Linie ist eine, die Sie heute bezahlen und die Ihr Speicher künftig übernimmt. Aus Ihrem echten Lastgang lesen wir ab, wie viele das sind und was sie kosten. Schematische Darstellung, keine Messdaten.
Kein Hindernis, wenn Sie es früh wissen
Keiner der drei Punkte zum Aufstellort stoppt ein Projekt. Früh geklärt, halten sie Ihren Zeitplan, und genau das übernehmen wir in der Planung.
Häufige Fragen
Batteriespeicher in der Praxis
Ersetzt ein Speicher unser Notstromaggregat?
Welche Daten brauchen Sie von uns?
Was passiert mit der Kapazität über die Jahre?
Wie groß muss der Speicher sein?
Ihr nächster Schritt
So kommen wir ins Gespräch
Schildern Sie uns in drei kurzen Schritten, worum es geht.
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