Verfügbarkeit
Im Rechenzentrum
USV, Redundanz, Überbrückungszeit, alles dokumentiert nach EN 50600.
- Kennzahlen und Nachweise
- Redundanzklasse als Zusage
- Dokumentationspflicht
Damit ein Ausfall Ihren Sendebetrieb nicht unterbricht und keine hohen Schäden verursacht, planen wir Sendetechnik, Studios, Regien und Rechenzentrum als eine Versorgung. Herstellerneutral und so, dass Unterbrechungen abgefangen werden, bevor Ihre Zuschauer sie bemerken.
Die Anlage läuft seit Jahren, die Auslegung stammt aus einer Zeit mit anderer Technik und weniger Last. Ob die Überbrückung heute bis zum Anlauf des Aggregats ausreicht, weiß im Haus niemand mit Sicherheit.
Für das Rechenzentrum gibt es ein Konzept und Prüfberichte. Studios, Regien und Sendetechnik wurden über die Jahre erweitert, ohne dass die Stromversorgung je als Ganzes neu bewertet wurde.
Die Maschinen sind vorhanden, teils groß dimensioniert. Es fehlt die Antwort auf die Frage, welcher Verbraucher im Ernstfall in welcher Reihenfolge versorgt wird, und wer die Anlage nach der Inbetriebnahme im Blick behält.
Alle drei Situationen haben denselben Kern: die Stromversorgung. Warum sie in Ihrem Medienunternehmen zuerst auf den Prüfstand gehört, zeigen drei Zahlen.
Ein Medienunternehmen vereint zwei Welten: ein Rechenzentrum mit seinen Verfügbarkeitsanforderungen und einen Sendebetrieb, der rund um die Uhr läuft. Fällt der Strom aus, ist der Schaden in beiden Fällen sofort öffentlich. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz führt Medien als eigenen Sektor kritischer Infrastrukturen, weil Rundfunk und Presse in Krisen die Bevölkerung warnen und informieren.
Uptime Institute, Annual Outage Analysis 2023 · INNOELT Projektdaten · BBK, KRITIS-Sektor Medien und Kultur
Beide Ketten hängen an denselben Netzanschlüssen, oft an denselben Aggregaten, und werden trotzdem getrennt betrachtet. Die IT kümmert sich um das Rechenzentrum, die Haustechnik um das Gebäude, die Sendetechnik um ihre Räume.
Verfügbarkeit
USV, Redundanz, Überbrückungszeit, alles dokumentiert nach EN 50600.
Die Lücke
Ein Spannungseinbruch von wenigen Sekunden reißt Signalketten ab, und Sendeautomationen verlieren den Faden.
Wir planen die Kette als Ganzes, damit beide Seiten im Ernstfall dasselbe Verhalten zeigen: Übernahme ohne Lücke, geordneter Inselbetrieb, geordnete Rückkehr ans Netz.
Die Lücke bis zum Aggregat
Ein Notstromaggregat braucht Sekunden zum Anlaufen.
Ein Speicher hat in Medienunternehmen eine zweite Wirkung:
Damit Ihr Programm auch in diesen Sekunden auf Sendung bleibt, legen wir USV und Speicher auf Ihre heutige Last aus und prüfen sie unter realen Bedingungen.
Ein Sender kennt kein Wartungswochenende. Abschaltfenster, Provisorien und die Abstimmung mit Sendeplanung und Technik gehören deshalb bei uns in die Planung, nicht in die Bauphase.
Abschaltfenster und Provisorien legen wir vorher fest, gemeinsam mit Ihrer Sendeplanung und Technik. So weiß jeder im Haus, wann was passiert, und Ihr Sendebetrieb bleibt davon unberührt.
Eine Notstromversorgung, die nie unter realer Last geprüft wurde, ist eine Annahme. Wir bereiten Belastungsproben so vor, dass der Sendebetrieb sie nicht bemerkt, und dokumentieren das Ergebnis so, dass Geschäftsleitung und Versicherer es verwenden können.
Prüfzyklen im Blick behalten, Zweitmeinung zu Angeboten Dritter, Dokumentation, Erreichbarkeit bei Störungen. Genau aus der Medienbranche kam die Anfrage, die zu unserer Betriebsbegleitung geführt hat; in diesem Fall läuft sie über zwölf Monate nach Projektabschluss.
Wir ordnen die Befunde ein, sortieren sie nach Dringlichkeit und planen die Behebung. So kommen Sie auf direktem Weg zum mangelfreien Prüfbericht.
Was jetzt zu tun istLastmanagement und ein Speicher können die Netzerweiterung hinausschieben. Wir rechnen durch, wie viel Luft Ihnen das verschafft.
Direkt anfragenDas empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz für kritische Infrastruktur. Wir klären, was das für Tank, Genehmigung und Brandschutz heißt.
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