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Fällt bei Ihnen der Strom aus, sieht es das ganze Land. Deshalb planen wir Ihre Notstromversorgung so, dass weiter gesendet wird.

Damit ein Ausfall Ihren Sendebetrieb nicht unterbricht und keine hohen Schäden verursacht, planen wir Sendetechnik, Studios, Regien und Rechenzentrum als eine Versorgung. Herstellerneutral und so, dass Unterbrechungen abgefangen werden, bevor Ihre Zuschauer sie bemerken.

Sendebetrieb ohne UnterbrechungZwei waagerechte Linien: oben das Netz mit einer Lücke beim Ausfall, unten der Sendebetrieb, der ohne Unterbrechung durchläuft. USV und Aggregat überbrücken die Lücke.NETZSENDEBETRIEBAUSFALLUSV und Aggregat überbrücken

Drei Situationen, in denen Medienunternehmen wie Ihres bei uns anrufen

Der Sendebetrieb hängt an einer USV, die niemand mehr einordnen kann

Die Anlage läuft seit Jahren, die Auslegung stammt aus einer Zeit mit anderer Technik und weniger Last. Ob die Überbrückung heute bis zum Anlauf des Aggregats ausreicht, weiß im Haus niemand mit Sicherheit.

Das Rechenzentrum ist abgesichert, die Studios sind es nur auf dem Papier

Für das Rechenzentrum gibt es ein Konzept und Prüfberichte. Studios, Regien und Sendetechnik wurden über die Jahre erweitert, ohne dass die Stromversorgung je als Ganzes neu bewertet wurde.

Wir haben Aggregate, aber kein Konzept und kein Lastmanagement

Die Maschinen sind vorhanden, teils groß dimensioniert. Es fehlt die Antwort auf die Frage, welcher Verbraucher im Ernstfall in welcher Reihenfolge versorgt wird, und wer die Anlage nach der Inbetriebnahme im Blick behält.

Was auf dem Spiel steht und wie wir es absichern

Alle drei Situationen haben denselben Kern: die Stromversorgung. Warum sie in Ihrem Medienunternehmen zuerst auf den Prüfstand gehört, zeigen drei Zahlen.

der schweren Rechenzentrumsausfälle haben ihre Ursache in der Stromversorgung, und jedes Medienunternehmen betreibt ein Rechenzentrum
43 %
Notstromleistung sichern wir bei einem großen Medienunternehmen ab, mit Versorgungs- und Wartungskonzepten im laufenden Sendebetrieb
3 x 1.650 kVA
begleiten wir Ihren Betrieb nach dem Projektabschluss, mit Betriebs- und Notfallkonzepten
12 Monate

Ein Medienunternehmen vereint zwei Welten: ein Rechenzentrum mit seinen Verfügbarkeitsanforderungen und einen Sendebetrieb, der rund um die Uhr läuft. Fällt der Strom aus, ist der Schaden in beiden Fällen sofort öffentlich. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz führt Medien als eigenen Sektor kritischer Infrastrukturen, weil Rundfunk und Presse in Krisen die Bevölkerung warnen und informieren.

Quelle

Uptime Institute, Annual Outage Analysis 2023 · INNOELT Projektdaten · BBK, KRITIS-Sektor Medien und Kultur

Rechenzentrum und Sendebetrieb: zwei Versorgungen in Ihrem Medienunternehmen, die wir als eine planen

Beide Ketten hängen an denselben Netzanschlüssen, oft an denselben Aggregaten, und werden trotzdem getrennt betrachtet. Die IT kümmert sich um das Rechenzentrum, die Haustechnik um das Gebäude, die Sendetechnik um ihre Räume.

Verfügbarkeit

Im Rechenzentrum

USV, Redundanz, Überbrückungszeit, alles dokumentiert nach EN 50600.

  • Kennzahlen und Nachweise
  • Redundanzklasse als Zusage
  • Dokumentationspflicht

Die Lücke

Im Sendebetrieb

Ein Spannungseinbruch von wenigen Sekunden reißt Signalketten ab, und Sendeautomationen verlieren den Faden.

  • Regieplätze hängen durchgehend an der USV
  • Was im Rechenzentrum eine Kennzahl ist, ist im Studio ein schwarzer Bildschirm

Wir planen die Kette als Ganzes, damit beide Seiten im Ernstfall dasselbe Verhalten zeigen: Übernahme ohne Lücke, geordneter Inselbetrieb, geordnete Rückkehr ans Netz.

Die Lücke bis zum Aggregat

Im Rechenzentrum ist ein Ausfall eine Kennzahl. Wird im Studio der Bildschirm schwarz, ist der Schaden sofort groß und öffentlich.

  1. Ein Notstromaggregat braucht Sekunden zum Anlaufen.

    • Für Beleuchtung und Klimatisierung ist das unkritisch, für Sendetechnik ist es der Ausfall.
    • Deshalb entscheidet nicht das Aggregat über die Sendesicherheit, sondern das, was die Sekunden davor überbrückt: die USV oder ein Batteriespeicher, ausgelegt auf die heutige Last und nicht auf die Last des Baujahrs.
  2. Ein Speicher hat in Medienunternehmen eine zweite Wirkung:

    • Studiobetrieb, Klimatisierung und Rechenzentrum erzeugen Lastspitzen, an denen die Leistungspreise hängen.
    • Derselbe Speicher, der die Umschaltlücke schließt, senkt im Alltag diese Spitzen.
    • Ob sich das bei Ihnen rechnet, entscheidet der gemessene Lastgang.
    • Wir rechnen das unabhängig von jedem Hersteller durch.
    • Sie bekommen eine ehrliche Antwort, in beide Richtungen.
    • Die ausführliche Argumentation steht auf unserer Speicherseite.
  3. Damit Ihr Programm auch in diesen Sekunden auf Sendung bleibt, legen wir USV und Speicher auf Ihre heutige Last aus und prüfen sie unter realen Bedingungen.

    • So wissen Sie vor dem Ernstfall, dass Ihre Versorgung funktioniert.

Ihr Programm läuft weiter, während wir planen und testen

Ein Sender kennt kein Wartungswochenende. Abschaltfenster, Provisorien und die Abstimmung mit Sendeplanung und Technik gehören deshalb bei uns in die Planung, nicht in die Bauphase.

Planen

Abschaltfenster und Provisorien legen wir vorher fest, gemeinsam mit Ihrer Sendeplanung und Technik. So weiß jeder im Haus, wann was passiert, und Ihr Sendebetrieb bleibt davon unberührt.

Testen

Eine Notstromversorgung, die nie unter realer Last geprüft wurde, ist eine Annahme. Wir bereiten Belastungsproben so vor, dass der Sendebetrieb sie nicht bemerkt, und dokumentieren das Ergebnis so, dass Geschäftsleitung und Versicherer es verwenden können.

Danach an Bord bleiben

Prüfzyklen im Blick behalten, Zweitmeinung zu Angeboten Dritter, Dokumentation, Erreichbarkeit bei Störungen. Genau aus der Medienbranche kam die Anfrage, die zu unserer Betriebsbegleitung geführt hat; in diesem Fall läuft sie über zwölf Monate nach Projektabschluss.

Referenzprojekt

Ein großes Medienunternehmen in Bayern.

Ausgangslage
Notstromversorgung des Standorts mit 3 × 1.650 kVA, Rechenzentrum mit 2 × 1.650 kVA. Die Anlagen waren vorhanden.
Problem
Es fehlten Versorgungskonzepte und Lastmanagement. Ob die Anlagen im Ernstfall zusammenspielen, war nicht belegt.
Lösung
INNOELT hat die Versorgungs- und Wartungskonzepte erarbeitet und betreut sie im laufenden Betrieb, ohne Unterbrechung des Sendebetriebs.

Häufige Fragen

Notstrom im Sendebetrieb

Was unterscheidet die Stromversorgung eines Sendebetriebs von der eines Rechenzentrums?
Die Toleranz gegenüber der Lücke. Ein Rechenzentrum ist auf die Übernahme durch USV und Aggregat ausgelegt und dokumentiert das nach EN 50600. Studios, Regien und Sendetechnik sind über die Jahre gewachsen, hängen an eigenen Unterverteilungen und wurden selten als eigene Kette betrachtet. Im Ernstfall zeigt sich dann: Das Rechenzentrum läuft, der Sendebetrieb steht. Wir planen beide Ketten zusammen.
Gilt das KRITIS-Dachgesetz auch für Medienunternehmen?
Der Bund führt Medien und Kultur als eigenen Sektor kritischer Infrastrukturen, weil Rundfunk und Presse in Krisen die Bevölkerung warnen und informieren. Ob Ihr Haus konkret unter gesetzliche Pflichten fällt, hängt vom jeweiligen Gesetz und von Schwellenwerten ab. Unabhängig davon gilt: Die Verantwortung für die Versorgungssicherheit liegt bei der Geschäftsleitung und muss nachweisbar organisiert sein. Was für Ihr Haus gilt, ordnen wir im Erstgespräch ein.
Wie testen wir die Notstromversorgung, ohne den Sendebetrieb zu gefährden?
Mit einem Testkonzept, das vor dem ersten Schalter steht: Welche Bereiche werden wann umgeschaltet, welche Provisorien sichern den Sendebetrieb, welche Werte werden gemessen, wer entscheidet den Abbruch. Ein Probelauf im Leerlauf sagt nichts über den Ernstfall. Ein vorbereiteter Test unter realer Last sagt alles, und der Zuschauer bemerkt ihn nicht.
Wir haben Rechenzentrum, Studios und Regien an mehreren Standorten. Wo fangen wir an?
Mit der Bestandsaufnahme über alle Standorte: Was ist installiert, was hängt tatsächlich an der Notstromversorgung, wie viele Stunden deckt der Vorrat ab, wann wurde zuletzt unter Last getestet. Daraus entsteht eine Reihenfolge nach Risiko, nicht nach Standortgröße. Häufig ist der dringendste Punkt nicht das große Rechenzentrum, sondern die Regie, an der alle Standorte hängen.
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